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Landesjugendzeltlager 2015

Am 26. Juli war es so weit, alle Zeltlagerteilnehmer durften endlich anreisen um sich zwei Wochen lang dem Motto Spiel, Spaß und Sport zu widmen. Neben dem Zelten neben der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel standen noch Aktionen wie Besuche im Freibad oder des Heide Parks an.

 

Für die Betreuer, Helfer und die Lagerleitung ging es bereits am 25. Juli auf Schnupperkurs. Sich gegenseitig kennenlernen und sich austauschen stand auf dem Programm bevor es für alle ins Zelt ging, denn schließlich geht es morgen los! Nach dem ausgiebigen Frühstück am Sonntag Morgen stand dann die erste offizielle Besprechung für alle Helfer an und ab 14.00 Uhr reisten die ersten Teilnehmer an.

Auch die Jugendgruppe aus Hodenhagen baute am Sonntag fix die Zelte im nahe gelegenen Bad Fallingbostel auf. Zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen aus Eickeloh bildeten Sie nun die Gruppe 4 von insgesamt 13 Gruppen. Da am ersten Tag traditionell noch Selbstverpflegung angesagt ist wurde Pizza bestellt und davon ganz viel! Der Start ins Zeltlager war nun also perfekt.

Ab Montag stand nun einiges auf dem Programm: Sport, Sport und Sport! Traditionell wird im Zeltlager das Sportabzeichen abgenommen und so musste geübt und Leistungen gebracht werden. Schwimmen im Freibad um die Ecke viel in der ersten Woche wortwörtlich ins Wasser, denn in den wenigen Regenpausen musste die Zeit genutzt werden um Zelte trocken zu legen oder es standen andere Punkte auf dem Programm.

Am Mittwoch ging es endlich in den Heide Park und zunächst blieb es auch trocken. Ab Mittag allerdings kam der nächste Wolkenbruch, welcher auch bis zum Ende des Tages anhielt. Jedoch scheint dies die meisten Teilnehmer nicht gestört zu haben während man an der Krake, dem Flug der Dämonen oder anderen Fahrgeschäften auf Einlass wartete. Da Betreuer bekanntermaßen nicht Wasserfest sind verbrachten diese den Tag im Capitol des Heide Parks und schlugen sich beim All-You-Can-Eat-And-Drink den Bauch voll.

Am Donnerstag Abend stand nun für unsere Gruppe die Nachtwache an, zum Glück wieder mit gutem Wetter. Mit Stockbrot und Marshmallow bewaffnet ging es ans Lagerfeuer und wir machten es uns gemütlich. Zuerst wanderten die beiden größten Teilnehmer aus der Gruppe in ihre Zelte und die Kleinsten hielten sogar bis ca. 03.00 Uhr aus bevor auch sie den Weg zum Zelt angetreten haben. Nachdem der Platz dann wieder aufgeräumt war ging es für die Betreuer um 05.00 Uhr ins Bett und um 08.00 Uhr wieder zum Frühstück. Die Kids durften natürlich länger schlafen und durften dementsprechend später zum Frühstück. Allerdings haben hier einige schmerzlich feststellen müssen, dass es um 12.00 Uhr kein Frühstück mehr gibt!

Am Sonntag war es so weit, der Tag der offenen Tür stand an. Endlich mal Mama, Papa oder die Großeltern wieder sehen. Bei Kaffee und Kuchen oder einem Kratzeis aus dem Lagerkiosk hatten die Kids mehr oder weniger einen Tag Freizeit und durften den Tag mit der Familie verbringen.

Im Laufe der Tage fanden auch einige Abendveranstaltungen statt, wie z. B. die  Lagerdisco, der Filmeabend oder unser Mottoabend nach dem Tag der offenen Tür. Für den Mottoabend gab es die Themenvorgabe Musicals und die Teilnehmer der Gruppe 4 entschlossen sich für das Musical Dracula. Mit kleinen Startschwierigkeiten und auch noch einigen Hindernissen während der Proben konnte unsere Gruppe den 2. Platz erlangen.

In der zweiten Woche hieß es dann ebenfalls wieder Sport, Schießen und diesmal auch Schwimmen. Beim „Spiele ohne Grenzen“ mussten sich die Teilnehmer beim Bogenschießen mit der Nintendo Wii, beim Dosenwerden oder auch beim Papierflieger basteln beweisen. Am Donnerstag durften die Gruppen im Rahmen des Lagerabends dann noch einmal beliebige Betreuer und Helfer aufs Korn nehmen und zur Belustigung des gesamten Lagers beitragen.

Am Freitag war es nun so weit, der letzte gemeinsame Abend stand an. Es wurden die Sportabzeichen und Schießsportabzeichen verliehen, die Gruppen mit den meisten Punkten (Zeltkontrolle, Spiele ohne Grenzen, Schießen, Mottoabned etc.) erhielten Ihre Preise. Einige Helfer wurden für langjährige Hilfe geehrt und der eine oder andere Gast hat noch seine Grußworte da gelassen. Anschließend ging es beim Fackelumzug mit Musik der Spielmannszüge durch Bad Fallingbostel.

Sooo, nun war am Samstag Morgen nur noch das Frühstück und langsam leerte sich der Zeltplatz. Als nun alles erledigt war ging es auch für alle Betreuer und Helfer wieder nach Hause.

Fazit: Es waren wunderbare zwei Wochen mit Euch und wir können stolz sein eine so tolle Jugendgruppe zu haben, auch wenn wir während des Lagers so unsere Höhen und Tiefen hatten. Vielen Dank!

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